Gutachter, Bausachverständiger, Dipl.-Ing.Kirchner
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Holzschäden - Holzschädlinge - Holzpilze - Holzfäule

Holzwürmer

Holzbocklarve in Aktion

I. Holzschädlinge

Der Mensch verwendet das Holz für seine Bedürfnisse als  Werkstoff, Konstruktionsbaustoff oder Kulturgut. Aus diesem Grund werden die  Schädlinge am lebenden Baum in der Regel nicht in Verbindung mit Bauschäden  erwähnt. Große Holzschädlinge sind aber u.a. der Ambrosiakäfer mit den  bekannten Borkenkäfern, den Kernkäfern, den Werftkäfern, der Wurzelschwamm und  der Hallimasch. Verbaute Hölzer werden insbesondere von Insekten wie Hausbock,  Gemeiner Nagekäfer und Splintholzkäfer befallen. Der Bunte Nagekäfer gilt als  Pilzfolger.

II. Holzpilze

Bauholz schädigende Pilze benötigen für ihr Wachstum in der  Regel eine Holzfeuchte von mehr als 20 M-% und eine Temperatur, die je nach  Pilzart zwischen 3 und 40°C liegt. Auf konstant trockenem Holz mit einer  Feuchte von weniger als 20 M-% und auf mit Wasser gesättigtem Holz  (Wasserlagerung) können Pilze nicht gedeihen. Ausnahme: den Echten Hausschwamm, der zwar leicht zu diagnostizieren ist, jedoch als gefährlichster pflanzlicher Holzzerstörer gilt, weil er auch auf trockenes Holz mit einer Feuchte von  weniger als 20 M-% übergreifen kann, wenn für seine anfängliche Entwicklung feuchtes Holz mit mehr als 20 M-% zur Verfügung stand. Wegen seiner schnellen Ausbreitung  und schwierigen Bekämpfung ist sein Auftreten meldepflichtig. Gefährlich ist  auch die durch Blättlinge hervorgerufene Innenfäule, da das Holz äußerlich gesund erscheint, obwohl das Innere des Querschnitts schon weitestgehend  zerstört sein kann.

III. Moderfäule

Im Hochbau ist Holz überall dort gefährdet, wo es zu  Schmutzansammlungen kommt. Verursacht wird eine Fäule, die der Braunfäule im  Erscheinungsbild ähnlich ist: feuchtes Holz färbt sich dunkel und nimmt  oberflächlich eine modrig-weiche bzw. schmierige Konsistenz an. Im trockenen  Zustand springt das Holz feingliedrig würfelbruchartig auf. Als Moderfäule wird  ein Abbauvorgang bezeichnet, der durch einige holzzerstörende Pilze verursacht wird. Kennzeichnend für alle Moderfäulen ist ihr sehr hohes Feuchtebedürfnis.

IV. Nassfäule

Die Nassfäule wird durch eine Gruppe in Gebäuden  vorkommender Pilze hervorgerufen, die für ihre Zerstörung eine hohe Holzfeuchte  benötigt. In der Regel handelt es sich hierbei um Holzfäule durch  Braunfäuleerreger. Ausgeschlossen aus dieser Gruppe ist der Echte Holzschwamm,  der mit einer Holzfeuchte um den Fasersättigungsbereich auskommt.

Neue Fensteranlage, Tropenholz mit Fäule, Totalschaden innerhalb der Gewährleistungszeit:

Holzschaden Holzfäule Holzwurm
Holzschaden, faules Holz, Holzfäule,

Käferbefall in einem Fachwerk

Lochfraß und Fluglöcher der ausgewachsenen Käfer in einem tragenden Fachwerkholz:

Laborbefund zur Artenbestimmung des Käfers als Grundlage für die Sanierungsmaßnahme:

Ablaufkonzept für eine Holzschutzsanierungsmaßnahme:

Holzschutz.pdf
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Zur Person

Manfred Kirchner

Dipl.-Ing.

Manfred Kirchner

Bausachverständiger Architekt AKNW

Jahrgang 1956

 

Köln:

Tel.0221-9894 6281 

Bonn/Rhein-Sieg:

Tel.02241-335742

Handy:

Tel.01713-862 852

info(at)sv-kirchner.com



Sachverständiger für das Fachgebiet:

- Schäden an Gebäuden -

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2.0_Bauberatung.pdf
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3.0_Abnahme_S3.pdf
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